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Bereits am 15.01 hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wegen einer Sicherheitslücke im Internet Explorer empfohlen, vorübergehend alternative Browser zu nutzen. Der in der vergangenen Woche bekannt gewordene Hacker-Angriff auf Google, Adobe und zahlreiche andere US-Unternehmen hat vermutlich diese Sicherheitslücke ausgenutzt.

Daraufhin haben viele Unternehmen Ihren Mitarbeitern die Nutzung des Internet Explorers untersagt. Dies führte – laut deren Herstellern – unter anderem zu vermehrten Downloads von alternativen Browsern (Firefox, Opera).

Das  BSI hat nun seine Warnung vor dem Internet Explorer erweitert.

Es sollen nun auch folgende Anwendungen betroffen sein:

  • Microsoft Outlook (bis einschließlich Outlook 2003)
  • Microsoft Outlook Express
  • Microsoft Windows Mail
  • Microsoft Windows Live Mail
  • Microsoft Hilfesystem
  • Microsoft Sidebar

Das BSI gibt zu jeder Anwendung – neben der bereits veröffentlichten Empfehlung zum Internet Explorer – weitere Empfehlungen heraus. Sie können sie auf der Webseite des BSI nachlesen. Auch Microsoft selbst hatte inzwischen eine Sicherheitsempfehlung (979352) für den Internet Explorer herausgegeben.

Microsoft hat jetzt der Dringlichkeit wegen offizell bestätigt, dass es für den Internet Explorer außer der Reihe einen Patch geben wird. Genauere Angaben will man bis spätestens morgen 9 Uhr veröffentlichen (siehe Microsoft Pressemitteilungen).

Von admin, 20. Januar 2010, 21:02 Uhr

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