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Es ist mir wieder einmal aufgefallen, dass immer mehr Anglizismen, wie Voting oder Contest, in der Berichterstattung verwendet werden, obwohl es dafür durchaus gebräuchliche deutsche Ausdrücke gibt. Wenn es um Eigennamen, wie um den Namen eines Produktes oder Wettbewerbes geht, kommt man nicht umhin, den englischen Namen zu übernehmen. “Voting” oder “voten” aber ließen sich ebenso, wie die oft gebrauchten Ausdrücke “Download” oder “downloaden” (schlimmer noch: “gedownloadet”, “downgeloadet”) durch die betreffenden deutschen Ausdrücke ersetzen. Ist das schlichtweg der Faulheit oder dem Zeitmangel der Redakteure zuzurechnen, eine treffende Übersetzung zu finden, oder ist es einfach der viel beschworene Zeitgeist?

Weitere zahllose Beispiele, wie “casual ware” oder “sportsware”, finden Sie sicher, wenn sie einfach durch die Einkaufspassagen in Ihrer Gegend flanieren. Wenn Sie ein Onlineticket der Bahn nicht oder nur teilweise genutzt haben, können Sie es an das “Fulfillment Center” zurücksenden. Ein besonderes Beispiel stellt das “BackStore” dar. Was wir Kunden von diesem Bäcker wohl zurückbekommen oder handelt es sich schlichtweg um einen Bäcker im Hinterhof?

Wie stehen Sie dazu?
Stören Sie die häufigen Anglizismen oder finden Sie die Diskussionen darüber eher “strange”?

Weitere Informationen zu dem Theman finden Sie auch bei Wikipedia im Artikel Denglisch oder in einem früheren Artikel von uns.

Von admin, 9. März 2010, 11:27 Uhr

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