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Im Januar noch verkündete Apple den März als Termin für die weltweite Auslieferung der iPad-Modelle ohne UMTS (3G). Die Modelle mit WiFi und G3 (UMTS) sollten in den USA im April folgen. In den Online-Shops eines bekannten Telefondiensteanbieters und eines Internet-Versandhauses wurden die Modelle kurzzeitig angeboten und dann sofort wieder aus dem Shop entfernt. Die Preise waren 1:1 von US-Dollar in Euro umgerechnet (siehe unten), obwohl Apple selbst noch meldete, dass die internationalen Preise erst später veröffentlicht werden.

  • 16GB WiFi: 499,00 Euro
  • 32GB WiFi: 599,00 Euro
  • 64GB WiFi: 699,00 Euro
  • 16GB WiFi plus G3 (UMTS): 629,00 Euro
  • 32GB WiFi plus G3 (UMTS): 729,00 Euro
  • 64GB WiFi plus G3 (UMTS): 829,00 Euro

Nun präzisierte Apple die Meldung vom Januar. Die iPads ohne G3 (UMTS) werden in den USA ab Samstag, den 03. April, erhältlich sein. Die G3-Modelle sollen in den USA Ende April folgen.
In Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Spanien, Schweiz, Großbritannien und Nordirland sollen alle Modelle Ende April erhältlich sein.

Als US-Bürger können Sie alle Modelle vom 12. März an im Apple Online-Store vorbestellen. Sie können dann Ihre Vorbestellungen am 3. April bei einem Apple-Händler in den USA abholen. ;-)

In Deutschland soll das iPad zu einem “unglaublichen Preis” (Zitat) ab April verfügbar sein, meldet apple.de.

Interessant dürften auch die “Folgekosten” für G3 (UMTS) und die Datenübertragung sein. In den USA muss man im Rahmen eines Vertrages mit dem Mobilfunkkonzern AT&T mit monatlich 14,99 Dollar (bis 250 MB) oder 29,99 Dollar (unbegrenztes Volumen) rechnen.

Manche scheinen es kaum erwarten zu können, denn obwohl noch nicht einmal ein iPad ausgeliefert worden ist, gibt es bereits 11 Kundenrezensionen bei Amazon (Stand: 10. März).

Die Ungeduld ist umso erstaunlicher, denn das IPad besitzt weder einen USB-Anschluss, noch einen Speicherkarten-Slot, um den nicht allzu großzügig bemessenen Speicherplatz erweitern zu können. [Ergänzung: Möglicherweise kann man über das "Camera Connection Kit" für den Docking-Anschluss des iPad nicht nur Fotos und Videos von Digitalkameras übertragen, sondern auch USB-Festplatten und USB-Sticks anschließen.] Eine eingebaute Digitalkamera sucht man vergebens. Alle diese Punkte führten in den letzten Tagen dazu, dass Viele ihre Enttäuschung und ihren Unmut über Apple und den iPad im Internet geäußert haben.

Eine amüsante und kritische Auseinandersetzung mit dem Thema iPad finden Sie auch auf spiegel.de.
Quellen: apple.com, thenextweb.com

Von admin, 10. März 2010, 10:00 Uhr

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